Marokko Rundreise
Bucketlist,  Marokko,  Reisen,  Weltweit

Marokko Rundreise: Zwischen Wüstenzauber und Königsstädten – was ist den Hype wirklich wert?

Marokko Rundreise – auf einen Blick

Route: Casablanca → Rabat → Chefchaouen → Volubilis → Meknès → Fès → Merzouga → Erg Chebbi → Todra-Schlucht → Dadès-Schlucht → Boumalne Dadès → Aït Ben Haddou → Marrakesch
Reisedauer: 10 Tage / 9 Nächte · empfohlen: mindestens 14 Tage, ideal 3 Wochen
Reisezeit: Mai · beste Reisezeit generell: März–Mai und September–November
Anreise: Flug nach Casablanca (CMN) · Rückflug ab Marrakesch (RAK) · direkte Verbindungen ab Hamburg, Frankfurt, München
Fortbewegung: Mietwagen für den nördlichen Teil · geführte Gruppe für Wüste und Süden · Kamele optional
Sprachen: Darija (marokkanisches Arabisch), Französisch, in touristischen Gebieten Englisch · ein paar Wörter Darija werden mit großer Herzlichkeit quittiert
Währung: Marokkanischer Dirham (MAD) · Bargeld immer dabeihaben · Kartenzahlung zunehmend möglich, aber nicht überall zuverlässig
Internet: Mobiles WLAN oder eSIM empfehlenswert · Hotel-WLAN in der Regel gut in Städten
Essen: Tajine, Couscous, Msemen, Berber-Omelette unbedingt probieren · Vegetarier: in ländlichen Regionen kann die Auswahl überschaubar sein
Highlights der Route: Chefchaouen · Fès · Erg Chebbi · Dadès-Schlucht · Aït Ben Haddou
Skip: Meknès (persönliche Meinung) — die Zeit ist in Fès besser investiert
Marokko solo als Frau: Ja, sehr gut möglich · Kleidung der Kultur anpassen · Djemaa el-Fna in Marrakesch erfordert etwas mehr Geduld
Geeignet für: Solo-Reisende, Paare, Abenteuerlustige, Kulturinteressierte, Fotografen 
Tipp:
Beim nächsten Mal mindestens zwei, besser drei Wochen einplanen

Es ist kurz nach Sonnenaufgang und ich sitze auf einem Kamel mitten im Erg Chebbi. Vor mir nichts als Sand. Die Dünen leuchten rötlich-orange, die Sonne schiebt sich langsam über den Horizont an den Himmel und nach Sandsturm, der hier gestern noch alles durcheinandergewirbelt hat, ist eine fast vollkommene Stille eingekehrt. Genau für diese Momente bin ich hierher gereist. Aber Marokko ist eben nicht nur Sahara. Meine Marokko Rundreise führt mich in 10 Tagen von Casablanca über die blaue Stadt Chefchaouen, das Gassenlabyrinth in Fès bis in die Sahara und zurück durch das Atlas Gebirge nach Marrakesch. Eine Route voller Kontraste, ziemlich vollgepackt und rückblickend nicht an jeder Stelle perfekt. Denn rückblickend würde ich Vieles genauso machen. Aber manches auch anders.

Marokko Rundreise Sahara

Welche Stopps ich unbedingt wieder machen würde, welchen ihr meiner Meinung nach problemlos streichen könnt und warum ich beim nächsten Mal mindestens zwei Wochen, wahrscheinlich sogar drei einplanen würde, verrate ich euch in diesem Beitrag.

Casablanca: Die weiße Stadt am Meer 

Casablanca ist mein Startpunkt, und genau als solchen würde ich die Stadt auch beim nächsten Mal wieder nutzen.

Mein Highlight ist ziemlich eindeutig die Hassan-II.-Moschee. Sie steht direkt am Atlantik und ist schon allein wegen dieser Lage spektakulär. Teile der Anlage ragen über das Meer hinaus, der 210 Meter hohe Minarettturm dominiert die Küste und die Moschee gehört zu den größten der Welt.

Marokko Rundreise Casablanca

Was sie zusätzlich besonders macht: Anders als die meisten Moscheen Marokkos kann die Hassan-II.-Moschee außerhalb der Gebetszeiten im Rahmen geführter Besichtigungen auch von Nicht-Muslimen von innen besucht werden. Das habe ich leider nicht gemacht, würde aber beim nächsten Mal dafür definitiv Zeit einplanen.

Ansonsten bleibt Casablanca für mich vor allem das, was der Name ohnehin vermuten lässt: eine laute, geschäftige und moderne Großstadt.

Mein Fazit zu Casablanca: Perfekt zum Ankommen und als Start meiner Marokko Rundreise. Für einen längeren Aufenthalt würde ich persönlich die Zeit lieber woanders investieren.

Übernachtet habe ich im: Odyssee Center Hotel. Für eine Nacht und den Start der Reise eine klare Empfehlung.

Rabat: Hauptstadt ohne Großstadtstress

Am nächsten Morgen geht es weiter in Marokkos Hauptstadt Rabat, die mir auf Anhieb besser gefällt. Auch Rabat liegt am Wasser, wirkt auf mich aber wesentlich entspannter als Casablanca.

Marokko Rundreise Rabat

Mein Lieblingsort ist die Kasbah des Oudayas. Weiße Häuser, über deren Mauern Oleander und Bougainvillea ranken, verwinkelte Gassen und am Ende immer wieder ein Stück Atlantik. Hier stellt sich zum ersten Mal dieses Marokko-Gefühl ein, wegen dem ich gekommen bin. Dazu gehören für mich auch der Hassan-Turm und das Mausoleum Mohammed V. , für die Ihr zwei Stündchen investieren solltet.

Und dann ist da noch diese Mittagspause in einem Café direkt am Wasser. Den Namen habe ich längst vergessen. Die Atmosphäre nicht. Vielleicht liegt’s am Atlantik vor der Nase, vielleicht am Essen. Jedenfalls schafft Rabat es ziemlich schnell auf meine „Mag-ich“-Liste.

Wer Richtung Chefchaouen weiterfährt, der sollte Rabat unbedingt als Zwischenstopp mitnehmen. Ein paar Stunden reichen für einen ersten Eindruck, und die sind ziemlich gut investiert.

Marokko Rundreise Rabat

Chefchaouen: Marokkos Instagram-Hotspot. Aber ist die blaue Stadt wirklich worth the hype?

Kurze Antwort? Ja. Definitiv. Chefchaouen kennt man, bevor man überhaupt da war. Blaue Gassen, bunte Teppiche, Katzen auf fotogenen Treppen. Und natürlich Influencer in Flatterkleidern, die aussehen, als hätten sie sich ganz zufällig in diese perfekte Kulisse verirrt. Ist das wirklich so schön oder liegt über all dem nur ein perfekter Filter?

Instagram hat ausnahmsweise nicht übertrieben. Die Stadt liegt wunderschön im Rifgebirge und eine Ecke scheint tatsächlich fotogener als die nächste. Man könnte hier ungefähr eine Million Fotos machen.

Marokko Rundreise Chefchaouen

Chefchaouen wurde im 15. Jahrhundert gegründet. Warum die Medina heute so konsequent blau erscheint, lässt sich dagegen nicht auf eine einzige gesicherte Erklärung reduzieren. Häufig genannt werden jüdische Traditionen, nach denen Blau an Himmel und Göttlichkeit erinnert, aber auch praktische Erklärungen wie kühlende beziehungsweise insektenabweisende Effekte der Farbe. Sicher ist vor allem eines: Heute gehört das Blau untrennbar zur Identität der Stadt.

Marokko Rundreise Chefchaouen

Mein Tipp für Chefchaouen: steht früh auf! Am Morgen gehören die Gassen fast euch allein und ihr könnt fotografieren, ohne permanent Menschen im Bild zu haben. Abends ist das Gegenteil der Fall. Dann wird es voll, aber genau das macht Spaß, wenn man nicht fotografieren, sondern Atmosphäre aufsaugen möchte.

Marokko Rundreise Chefchaouen

Und unbedingt hoch zum Aussichtspunkt. Von dort liegt einem die blaue Stadt praktisch zu Füßen. 100% worth the hype.

Übernachtet habe ich im: Riad Dar Mounir – wunderschön und eine klare Empfehlung.

Volubilis: Was machen die Römer denn in Marokko?

Römische Ruinen hatte ich auf meiner Marokko Rundreise ehrlich gesagt nicht unbedingt auf der Bingo-Karte. Entsprechend ungläubig schaue ich aus dem Fenster, als plötzlich meterhohe römische Säulen am Straßenrand auftauchen.

Marokko Rundreise Volubilis

Die archäologische Stätte Volubilis umfasst rund 42 Hektar und war einst ein bedeutender Außenposten des Römischen Reiches. Heute gehört Volubilis zum UNESCO-Welterbe. Erstaunlich ist, wie vollständig man sich die einstige Stadt noch vorstellen kann: Säulen, Bögen und Gebäudereste stehen bis heute, dazwischen liegen kunstvolle Mosaike, die teilweise verblüffend gut erhalten sind.

Ich verbringe ungefähr zwei Stunden in Volubilis. Das reicht für einen guten ersten Eindruck. Wer allerdings verstehen möchte, welche Geschichten hinter den Ruinen stecken, sollte sich einen Guide nehmen.

Marokko Rundreise Volubilis

Meknès: Kann man machen. Muss man aber nicht.

Rabat hat mir gefallen. Fès wird später meine Lieblingsstadt und selbst mit dem völlig überlaufenen Marrakesch habe ich meinen Frieden gemacht. Aber Meknès und ich: das wird leider keine große Liebesgeschichte. Das berühmte Stadttor ist schön und mein Mittagessen war richtig gut. Darüber hinaus bleibt bei mir allerdings wenig hängen.

Marokko Rundreise Mèknes

Hinzu kommt, dass während meines Besuchs Teile der Medina beziehungsweise Sehenswürdigkeiten durch Bauarbeiten beeinträchtigt waren. Das kann bei eurem Besuch natürlich völlig anders aussehen, denn die historische Stadt Meknès gehört schließlich ebenfalls zum UNESCO-Welterbe.

Trotzdem: Wenn ich diese Reise heute noch einmal planen und irgendwo Zeit gewinnen müsste, wäre meine klare Empfehlung: skippt Meknès.

Fès: Einmal verlaufen, für immer verliebt

Manche Städte brauchen ein bisschen, bis man mit ihnen warm wird. Fès braucht ungefähr fünf Minuten um mein Herz zu erobern.

Vielleicht liegt es an diesem völligen Chaos aus Menschen, Gerüchen, Geräuschen und winzigen Gassen. Vielleicht daran, dass ich hinter jeder Ecke wissen will, was hinter der nächsten kommt. Wahrscheinlich an allem zusammen. Und während ich mich immer tiefer in dieses gigantische Labyrinth aus Gassen ziehen lasse, steht ziemlich schnell fest: Fès ist die schönster aller Königsstädte.

Marokko Rundreise Fès

Und auch die, in der ich allein vermutlich heute noch irgendwo durch die Medina laufen würde und versuchen würde, den Ausgang zu finden. Denn die Medina von Fès ist ein einziges Labyrinth. Die Gassen sind schmal, manchmal noch schmaler, biegen ab, teilen sich, enden irgendwo und führen plötzlich auf Plätze, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Hinter jeder Ecke passiert etwas anderes. Und deshalb würde ich euch tatsächlich einen einheimischen Guide empfehlen. Nicht nur, weil man mehr über die Stadt erfährt, sondern weil Orientierung in diesem Gassenlabyrinth eine Kunst für sich ist.

Marokko Rundreise Fès

Die Medina entstand ab dem 9. Jahrhundert, erreichte insbesondere im 13. und 14. Jahrhundert große Bedeutung und gilt heute als eine der am besten erhaltenen historischen Städte der arabisch-muslimischen Welt. Seit 1981 gehört sie zum UNESCO-Welterbe.

Die Gerbereien von Fès: Spektakulär schön. Und was Minze damit zu tun hat.

Die berühmten Gerbereien sind DAS Must-see in Fès. Aber bevor ich überhaupt einen Blick auf die berühmten Lederbecken werfen kann, bekomme ich erst einmal einen Zweig Minze in die Hand gedrückt. Für die Nase. Das verheißt nichts Gutes. Und tatsächlich riecht es hier ziemlich ordentlich. Aber ganz ehrlich? Nach all den Horrorgeschichten, die ich vorher gelesen habe, hatte ich Schlimmeres erwartet.

Marokko Rundreise Fès

Der Blick von oben auf die unzähligen steinernen Farbbecken ist spektakulär. Wer in Fès ist, muss das gesehen haben. Und meine Nase hat es überlebt :-).

Fès abseits der Gassen: Handgemacht und hausgemacht

Mindestens genauso spannend sind die vielen traditionellen Handwerksbetriebe. In einer Töpferei sehe ich, wie Keramik noch von Hand geformt und anschließend aufwendig bemalt wird. Gerade in Fès versteht man plötzlich, wie viel Arbeit hinter all den Tellern, Schalen und Mosaiken steckt, die später in den Souks verkauft werden. Dazu kommt der Besuch einer Medersa, einer traditionellen Koranschule. Mit ihren filigranen Stuckarbeiten, geschnitztem Zedernholz und den typischen Zellij-Mosaiken ist sie schon ein Kunstwerk für sich.

Marokko Rundreise Fès

Mein schönster Abend findet allerdings nicht in einem Restaurant statt. Ich bin bei einer marokkanischen Familie zu Hause zum Essen eingeladen. Es gibt Suppe, Tajine, Couscous, Gemüse – und wieder einmal bestätigt sich etwas, das ich während meiner Reisen durch Marokko immer wieder erlebt habe: Das beste marokkanische Essen gibt es nicht in den Restaurants, sondern zu Hause.

Fès hat wahnsinnig viel Atmosphäre. Ich liebe den chaotischen, intensiven Vibe der Stadt. Zwei Nächte war ich hier. Beim nächsten Mal bleibe ich länger.

Übernachtet habe ich im: Riad Jardin Chrifa – solides Riad, sehr gut und zentral gelegen

Merzouga: Der Sound der Steinwüste

Bevor die ersten Sanddünen am Horizont auftauchen, zeigt mir Merzouga eine ganz andere Seite der Wüste. Eine, in der Menschen seit Generationen mit wenig Besitz und ohne festen Ort leben. Je weiter es Richtung Südosten geht, desto mehr verändert sich Marokko.

Die Städte verschwinden, die manchmal karge, aber atemberaubende Landschaft übernimmt.

In der Ksar Merzouga komme ich erst relativ spät an und das Wetter spielt überhaupt nicht mit. Viel passiert an diesem Abend nicht mehr, denn am nächsten Morgen beginnt für mich einer der abwechslungsreichsten Tage der gesamten Marokko Rundreise.

 

Zunächst geht es in eine Oase, durch die ich zu Fuß spaziere. Ein paar Kilometer weiter scheint jemand die Farbe aus der Landschaft gewischt zu haben. Grün wird zu Ocker, Palmen zu Steinen. Vor mir liegt die Steinwüste.

Mitten in dieser kargen Weite sitze ich wenig später im Zelt einer Nomadenfamilie, trinke süßen Minztee und bekomme einen kleinen Einblick in ein Leben, das sich von meinem kaum weiter unterscheiden könnte. Wobei: Vielleicht stimmt das gar nicht so ganz. Auch in mir steckt dieses Rastlose, diese unstillbare Lust weiterzuziehen und zu sehen, was hinter dem nächsten Horizont wartet. Vielleicht sind wir uns im Geist ähnlicher, als man auf den ersten Blick denkt.

Marokko Rundreise

Noch mehr Sound bekommt die Steinwüste in Khamlia. Der kleine Ort ist bekannt für seine Gnawa-Musik, deren Rhythmen ihre Wurzeln in Subsahara-Afrika haben. Die Musik ist rhythmisch, hypnotisch, irgendwie völlig anders als alles, was ich bisher in Marokko gehört habe. So klingt der Sound der Wüste also.

Danach soll es endlich dorthin gehen, worauf ich mich wahrscheinlich am meisten gefreut habe: ins Erg Chebbi. Auf dem Kamel durch die Dünen, Sonnenuntergang im Sand, anschließend eine Nacht im Wüstencamp. Das volle Sahara-Programm also. Die Natur hat allerdings andere Pläne.

Erg Chebbi: Wie ein Sandsturm beinahe meinen Bucketlist-Moment davonwehte

In meinem Kopf war dieser Nachmittag längst fertig geplant: endlose Dünen, goldenes Licht, ich auf dem Kamel reitend in den Sonnenuntergang. Das volle Sahara-Klischee. Nur leider hat niemand dem Sandsturm von meinen Plänen erzählt.

Heftige Böen fegen über die Dünen und wirbeln den Sand so stark auf, dass man ihn innerhalb von Sekunden überall hat. In den Haaren, auf der Haut und vor allem in den Augen. Auf einem Kamel durch die Dünen zu reiten, war unter diesen Bedingungen schlicht unmöglich.

Marokko Rundreise Sahara Desert

Also fällt ausgerechnet das aus, worauf ich mich am meisten gefreut habe. Statt auf dem Kamel geht es mit dem 4×4 ins Wüstencamp. Die einzig vernünftige Entscheidung. Trotzdem bin ich in diesem Moment ziemlich enttäuscht.

Im Camp angekommen, macht der Sturm dann auch mit dem restlichen Bilderbuchprogramm kurzen Prozess. Draußen sitzen? Keine Chance. Sonnenuntergang in den Dünen? Sieht ebenfalls eher schlecht aus. So hatte ich mir meinen großen Sahara-Moment ganz sicher nicht vorgestellt.

Und dann passiert etwas, womit ich an diesem Tag eigentlich schon nicht mehr gerechnet habe: Der Wind flaut ab und Himmel reißt auf.

Plötzlich liegt dieses warme, goldene Licht über den Dünen, wegen dem ich gekommen bin. Diese unendliche Weite der Wüste und diese atemberaubenden Sonnenuntergänge, die es nur hier gibt und die mich glücklich machen.

Marokko Rundreise Sahara Desert

Später gibt es Abendessen im Camp, Musik und schließlich doch noch einen Himmel voller Sterne. Und während ich irgendwann in meinem Zelt liege, denke ich: Okay, Sahara. Vielleicht sind wir doch noch im Geschäft und mein Bucketlist-Moment nur vertagt. Und wie sich am nächsten Morgen zeigt, hat sich das Warten gelohnt.

Sonnenaufgangs-Date in der Sahara. Mein Kamel wirkte verdächtig routiniert.

Am nächsten Morgen liegt die Wüste so still da, als wäre der Sandsturm nur eine Fata Morgana gewesen. Kein Wind, kein fliegender Sand. Dafür wartet vor dem Camp genau das auf mich, was gestern noch unmöglich war: mein Kamel.

Noch vor Sonnenaufgang geht es los. Langsam zieht unsere kleine Karawane durch die Dünen, während der Himmel hinter uns immer heller und schließlich golden wird. Als sich die Sonne schließlich über den Horizont und die Dünen schiebt ist er plötzlich da: genau dieser Wüstenmoment, den ich mir vor der Reise ausgemalt hatte.

Marokko Rundreise Sahara Desert

Ich bin beeindruckt. Mein Kamel eher nicht. Während ich jeden Meter durch die Dünen feiere, wirkt mein Date geradezu unverschämt routiniert. Gemächlich stapft es durch den Sand, als wäre das hier ein Morgen wie jeder andere. Sonnenaufgang in der Sahara? Been there, done that. Ich nehme ihm diese demonstrative Gleichgültigkeit ein bisschen übel. Ich dachte schließlich, ich sei die Einzige.

Verziehen habe ich ihm trotzdem. Spätestens als wir zurück im Camp sind, könnte ich kaum glücklicher sein. Der Sandsturm, die Enttäuschung vom Vortag, der ausgefallene Kamelritt: plötzlich alles ziemlich egal. Mein Sahara-Moment hat einfach einen zweiten Anlauf gebraucht.

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Erg Chebbi. Vor mir liegen jetzt wieder Felsen statt Sand: Todra-Schlucht, Boumalne und das Dadès-Tal.

Todra-Schlucht: Beim nächsten Mal geht’s an die Felswand

Nach den endlosen Dünen des Erg Chebbi ändert sich die Landschaft komplett. In der Todra-Schlucht ragen die Felswände fast senkrecht links und rechts der Straße auf. Und während man auf Fotos durchaus erahnen kann, wie gewaltig das aussieht, versteht man die Dimensionen eigentlich erst, wenn man selbst mitten drin steht.

Ich habe ungefähr anderthalb Stunden Zeit und laufe ein Stück durch die Schlucht. Immer wieder bleibt mein Blick an den Felswänden hängen, die über mir in den Himmel ragen. Spektakulär ist das definitiv. Aber der richtige Kick fehlt irgendwie.

Marokko Rundreise Todra

Die Todra-Schlucht ist eines der bekanntesten Klettergebiete Marokkos. Und je länger ich den Kletterern an den Felswänden zuschaue, desto mehr denke ich: beim nächsten Mal möchte ich da selbst hoch. Kein waghalsiger Mehrseillängen-Stunt natürlich. Eine Klettertour für Anfänger würde mir fürs Erste völlig reichen.

Für diesen Roadtrip bleibt es beim Spaziergang durch die Schlucht. Aber Todra landet damit ziemlich eindeutig auf meiner „Hier bin ich noch nicht fertig“-Liste.

Dadès-Schlucht: Wer baut denn bitte so eine Straße?

Nach der Todra-Schlucht geht es weiter Richtung Dadès und wieder verändert sich die Landschaft. Gerade noch stand ich zwischen nahezu senkrechten Felswänden, jetzt schlängelt sich die Straße durch ein weites Tal aus rotbraunen Felsen.

Kurve. Gegenkurve. Noch eine Kurve. Die berühmten Serpentinen der Dadès-Schlucht schrauben sich in engen Kehren den Berg hinauf. Schon die Fahrt macht Spaß, aber den eigentlichen Wow-Moment gibt es oben: Vom Aussichtspunkt am Café schaut man direkt auf dieses völlig absurd wirkende Straßenknäuel hinunter.

Marokko Rundreise Dades

Nach den Serpentinen mache ich noch einen kurzen Stopp bei den Monkey Fingers, den markanten Felsformationen im Dadès-Tal. Und genau dort merke ich wieder, was mich auf dieser Route zunehmend nervt: zu wenig Zeit. Denn statt nur kurz anzuhalten, würde ich hier am liebsten die Wanderschuhe anziehen und loslaufen.

Die Dadès-Schlucht ist deshalb für mich einer der Orte dieser Marokko Rundreise, zu denen ich definitiv noch einmal zurück möchte. Dann mit deutlich mehr Zeit.

Boumalne Dadès: Eine Nacht über den Dächern des Tals

Boumalne Dadès ist auf meiner Route nur als Übernachtungs-Stopp eingeplant. Nach Todra und Dadès an einem Tag brauche ich vor allem ein Bett, bevor es am nächsten Morgen weiter Richtung Aït Ben Haddou geht. Große Erwartungen habe ich an diesen Abend entsprechend nicht.

Kurz vor dem Abendessen stehe ich auf der Terrasse der Kasbah Tizzarouine. Die Kasbah liegt hoch über Boumalne und der Blick reicht weit über das Dadès-Tal und die karge Berglandschaft dahinter. Allein für diese Aussicht hat der Zwischenstopp sich gelohnt. Mein Zimmer kann da leider nicht ganz mithalten. Schön ist es, aber bei der Sauberkeit ist noch etwas Luft nach oben.

Dafür wird der Abend umso besser. Beim Essen spielt die lokale Band Kel Dades traditionelle Musik aus der Region und aus einem geplanten essen, schlafen, weiterfahren wird plötzlich einer dieser Abende, die zu den schönsten der gesamten Reise zählen.

Eigentlich ziemlich schade, dass ich morgen schon wieder weiterfahre. Das Dadès-Tal hat definitiv mehr als eine Nacht verdient.

Aït Ben Haddou: Gekommen für die Filmkulisse, gegangen mit einem Kunstwerk

Aït Ben Haddou gehört zu den berühmtesten Ksour Marokkos und ist seit 1987 UNESCO-Welterbe. Der befestigte Ort besteht aus dicht aneinandergebauten Lehmbauten, umgeben von Verteidigungsmauern und Türmen, und gilt als herausragendes Beispiel der traditionellen Architektur Südmarokkos.

Schon von Weitem sieht Aït Ben Haddou aus, als hätte jemand eine Filmkulisse mitten in die Landschaft gesetzt. Was ziemlich passend ist, denn genau das war der alte Lehmdorf-Komplex schon ziemlich oft.  Doch sobald ich durch die schmalen Gassen nach oben laufe, ist Hollywood erst einmal Nebensache. Viel spannender sind die verschachtelten Lehmbauten, kleinen Durchgänge und der Blick, der mit jedem Höhenmeter weiter über die Landschaft reicht.

Marokko Rundreise Ait Ben Haddou

Nur habe ich dafür leider viel zu wenig Zeit. Knapp zwei Stunden sind für Aït Ben Haddou einfach zu kurz. Ich schaffe es bis nach oben, aber für dieses ziellose Abbiegen, Stehenbleiben und Entdecken, das ich an solchen Orten liebe, bleibt kaum Raum. Und ausgerechnet das klassische Foto von Aït Ben Haddou von unten? Habe ich am Ende nicht. Großartige Reiseblogger-Leistung – nicht!

Dafür entdecke ich in einer der Gassen einen Künstler, der mit natürlichen Farben malt. Erst durch Hitze werden Teile seiner Bilder sichtbar und verändern ihre Farbe. Ich bin so fasziniert von der Technik, dass eines der Bilder anschließend mit mir weiterreist. Es bleibt das einzige Souvenir, das ich auf meiner gesamten Marokko Rundreise kaufe.

Aït Ben Haddou gehört deshalb zu den Orten, zu denen ich noch einmal mit deutlich mehr Zeit möchte. Ohne Blick auf die Uhr, dafür mit Verlaufen, Fotografieren und Entdecken. Und dieses verdammte Foto von unten mache ich dann auch.

Marrakech: Must-see oder einfach nur anstrengend?

Marrakech und ich, das ist – sagen wir mal – kompliziert. Die Stadt ist wunderschön, ohne Zweifel. Aber sie strengt mich an. Nach Fès fällt mir vor allem eines auf: sehr viele Menschen!

Die Medina ist voll. Die Souks sind voll. Die Medersa Ben Youssef ist voll. Und irgendwann bin ich einfach durch mit den Menschenmassen. Das ist schade, denn gerade die Medersa ist wunderschön. Ich mache trotzdem viel weniger Fotos als normalerweise, weil ich schlicht keine Lust mehr habe, permanent um andere Besucher herum zu fotografieren.

Marokko Rundreise Marrakech

Beim nächsten Mal würde ich Marrakesch deshalb anders angehen. Mehr Zeit. Weniger Programm. Und Sehenswürdigkeiten wie die Medersa möglichst zu Randzeiten besuchen.

Bahia Palace, Souks und Djemaa el-Fna

Natürlich gehören der Bahia-Palast, die Medina und die Souks trotzdem dazu. Und auch der berühmteste Platz der Stadt: Djemaa el-Fna.

Aber auch hier bin ich zwiegespalten. Die Atmosphäre ist zweifellos besonders. Gleichzeitig habe ich nirgendwo auf dieser Reise so oft erlebt, dass unmittelbar die Hand aufgehalten wird, sobald man irgendwo ein Foto machen möchte. Das nervt mich.

Deshalb flüchte ich relativ schnell auf eines der Rooftops rund um den Djemaa el-Fna. Von oben kann man dem ganzen Chaos wunderbar zusehen, idealerweise bei einem Essen und mit etwas Abstand.

Marrakech gehört für mich natürlich trotzdem unbedingt zu einer Marokko-Rundreise. Aber vielleicht  beim nächsten Mal anders: drei bis vier Nächte statt zwei, langsamer und am liebsten zusammen mit jemandem, der die Stadt wirklich kennt.

Übernachtet habe ich im: Riad Passali – wunderschön, sehr zentral und perfekt, weil sich von dort vieles zu Fuß erreichen lässt.

Marokko Rundreise als Frau: kann man hier alleine reisen?

Das ist mit Abstand eine der Fragen, die mir zu Marokko am häufigsten gestellt werden. Meine Antwort: Ja. Unbedingt. 

Ich habe Marokko als sehr sicheres Reiseland erlebt. Das ist natürlich meine persönliche Erfahrung und bedeutet nicht, dass man sämtliche Vorsichtsmaßnahmen zu Hause lassen sollte.

Ich informiere mich grundsätzlich vorher, in welchen Gegenden ich mich alleine bewegen kann, vor allem abends. Das mache ich in Marokko genauso wie in Hamburg, Barcelona oder jeder anderen Stadt.

Auch bei meiner Kleidung passe ich mich der Kultur an. Lange Röcke oder Hosen, keine tief ausgeschnittenen Oberteile und normalerweise keine nackten Schultern. Nicht, weil ich Angst habe, sondern aus Respekt.

Marokko Rundreise Marrakech

Als blonde Frau falle ich in Marokko natürlich auf. Ich werde angeschaut. Ich werde angesprochen. Bedroht oder bedrängt habe ich mich dabei nie gefühlt.

Auch in den Souks wird man angesprochen, es wird verkauft, gehandelt und gefeilscht. Aber meine Erfahrung ist: Wenn ich freundlich und deutlich Nein sage und weitergehe, werde ich auch in Ruhe gelassen.

Die Ausnahme ist für mich leider der Djemaa el-Fna in Marrakesch. Dort empfand ich den permanenten Versuch, aus praktisch jeder Interaktion Geld zu machen, deutlich anstrengender.

Was bei mir viel stärker hängen geblieben ist, ist allerdings etwas anderes: die Gastfreundschaft.

Ein Tee hier. Eine Kleinigkeit zu essen dort. Ein Gespräch. Hilfe. Und längst nicht immer steckt dahinter die Erwartung einer Gegenleistung.

Trinkgeld ist grundsätzlich freiwillig. Ich habe bei gutem Service immer etwas gegeben. Deshalb lohnt es sich, kleine Scheine beziehungsweise Münzen griffbereit zu haben.

Wer offen und respektvoll auf Menschen zugeht und vielleicht sogar ein paar Wörter Darija lernt, bekommt meiner Erfahrung nach sehr viel Freundlichkeit zurück.

Geld, Internet und WLAN in Marokko

Geldautomaten findet ihr in Städten problemlos. Ich hebe bevorzugt an Automaten an vertrauenswürdigen Orten ab, beispielsweise am Flughafen, an Banken oder in Hotels. Bei Wechselstuben lohnt sich der Blick auf den angebotenen Kurs. Ob Wechseln oder Geldabheben günstiger ist, hängt letztlich auch von den Gebühren eurer Bank beziehungsweise Kreditkarte ab.

Für Internet nutze ich außerhalb der EU meistens mobiles WLAN. Das ist nicht immer die günstigste Lösung, für mich aber unkompliziert. Alternativ funktioniert natürlich eine eSIM beziehungsweise lokale SIM. Mit dem WLAN in meinen Hotels und Riads hatte ich auf dieser Reise keine Probleme.

Darija, Französisch oder Englisch?

Die offiziellen Sprachen Marokkos sind Arabisch und Amazigh. Im Alltag wird sehr häufig Darija, das marokkanische Arabisch, gesprochen. Französisch ist ebenfalls weit verbreitet. Mit Englisch kommt man in touristischen Gegenden durchaus zurecht. Abseits davon fand ich Französisch häufig hilfreicher.

Trotzdem: lernt ein paar Wörter Darija. Es ist erstaunlich, wie schnell sich ein Gespräch verändert, wenn man zumindest versucht, die Sprache des Landes zu sprechen.

Mein Fazit: Marokko Rundreise in zehn Tagen – würde ich es wieder machen?

Jederzeit und immer wieder, aber beim nächsten Mal deutlich langsamer. Denn Marokko ist so vielseitig, dass es sich lohnt tiefer einzutauchen in die vielen Facetten des Landes.

Das unendliche Gassenlabyrinth von Fès, der Tee bei einer Nomadenfamilie in der Steinwüste, zum Sonnenaufgang durch die Sahara – Marokko bietet Bucketlist-Moment über Bucketlist-Moment.

Meine größten Highlights dieser Marokko Rundreise waren Chefchaouen, Fès, Erg Chebbi, Dadès und Aït Ben Haddou. Streichen würde ich beim nächsten Mal Meknès.

Marokko Rundreise

Zehn Tage reichen, um unglaublich viel von Marokko zu sehen, aber zwei oder drei Wochen wären deutlich besser. Dann hätte ich mehr Zeit für Fès, könnte im Dadès-Tal endlich die Wanderschuhe auspacken, mich in der Todra-Schlucht an die Felswand wagen und Aït Ben Haddou länger als nur zwei Stunden entdecken. Und am Ende würde ich noch ein paar Tage Essaouira und Meer dranhängen.

Eigentlich wollte ich Marokko nach dieser Reise von meiner Bucketlist streichen. Hat hervorragend funktioniert – nicht! Für die nächste Reise ist die Liste jedenfalls schon wieder ziemlich lang.

FAQ: Marokko Rundreise – häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für eine Marokko Rundreise?
Zehn Tage reichen, um die wichtigsten Stationen zu sehen, aber dann hat man ein straffes Programm. Wer nicht nur Sehenswürdigkeiten abhaken, sondern auch mal zwei Tage irgendwo bleiben möchte weil es gerade schön ist, sollte mindestens 14 Tage einplanen. Drei Wochen wären ideal.

Kann man Marokko als Frau alleine bereisen?
Ja, sehr gut. Marokko ist ein sicheres Reiseland — auch für Frauen die alleine unterwegs sind. Empfehlenswert ist, sich vorher über die jeweiligen Gegenden zu informieren, Kleidung der lokalen Kultur anzupassen (lange Hosen oder Röcke, keine tief ausgeschnittenen Tops) und in den Souks freundlich aber bestimmt Nein zu sagen wenn man nicht kaufen möchte. Den Djemaa el-Fna in Marrakesch empfand ich als anstrengender als den Rest des Landes, ansonsten habe ich mich durchgehend wohl und sicher gefühlt.

Braucht man für eine Marokko Rundreise einen Mietwagen?
Ja, defintiv! Für den nördlichen & südlichen Teil der Route (Casablanca, Rabat, Chefchaouen, Fès, Boumalne Dadès, Marrakech) ist ein Mietwagen sehr praktisch und das Fahren überraschend unkompliziert. Die Straßen sind gut, Polizeikontrollen häufig, also Tempolimits einhalten! In Städten wird es wuselig, außerhalb entspannt. Eine Navigation ist Pflicht. An vielen Tankstellen wird für euch getankt. Ihr sagt dem Tankwart, für welchen Betrag ihr Kraftstoff möchtet, bezahlt und er erledigt den Rest. Bargeld solltet ihr dafür immer dabeihaben. Für die Wüste empfiehlt sich eine geführte Tour oder ein lokaler Fahrer.

Welche Städte sollte man auf einer Marokko Rundreise nicht auslassen?
Chefchaouen und Fès sind absolute Must-sees. Beide würde ich auf keinen Fall streichen. Aït Ben Haddou lohnt sich unbedingt, plant aber mindestens einen halben Tag ein. Marrakesch lohnt ebenfalls, kann aber mit mehr Zeit und weniger Programm viel entspannter erlebt werden.

Lohnt sich Volubilis auf dem Weg nach Fès?
Ja, definitiv. Römische Ruinen in Marokko erwartet man nicht, genau deshalb ist Volubilis so ein toller Zwischenstopp. Für einen ersten Eindruck reichen zwei Stunden. Wer tiefer einsteigen möchte, bucht einen Guide vor Ort.

Worauf muss man bei der Buchung eines Desert Camps achten?
Genau hinschauen was im Preis enthalten ist. Der Transfer ins Camp kann zusätzlich berechnet werden, gleiches gilt je nach Anbieter für Kamelritte, Quad-Touren und andere Aktivitäten. Auch bei Frühstück und Abendessen unbedingt prüfen ob sie bereits im Paket enthalten sind. Gerade in der Wüste möchte man abends nicht feststellen, dass das vermeintliche Schnäppchen plötzlich aus lauter Extras besteht.

Kann man in Marokko mit Kreditkarte zahlen?
Zunehmend ja, aber nicht überall und nicht zuverlässig. Bargeld sollte man immer dabeihaben, besonders unterwegs, an Tankstellen und in ländlicheren Regionen. Geldautomaten findet man in Städten problemlos. Beim Tanken: an vielen Stationen wird für einen getankt, also Bargeld griffbereit halten.

Was sollte man in Marokko unbedingt essen?
Tajine, Couscous, Msemen (marokkanische Pfannkuchen), Berber-Omelette und marokkanischer Minztee, auch liebevoll „Berber Whiskey“ genannt. Das beste Essen gibt es oft nicht im Restaurant, sondern bei einer einheimischen Familie. Wer Koriander nicht mag: vorher Bescheid sagen. Und Vegetarier: in ländlichen Regionen kann die Auswahl irgendwann überschaubar werden. Alkohol dagegen gehört im muslimisch geprägten Marokko nicht selbstverständlich zum Restaurantbesuch. In touristischen Restaurants, größeren Hotels und bestimmten Bars bekommt ihr ihn durchaus, vielerorts aber eben nicht.

Zum Weiterlesen